Naturheilpraxis Rita Weber
 

Aromatherapie

„Die Aromatherapie ist ein Teilbereich der Phytotherapie bzw. Therapie mit Heilpflanzen. Ihre Anwendung beruht ebenso auf weltweiter, langjähriger Erfahrung wie auf wissenschaftlichen Untersuchungen.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Heilkraft ätherischer Öle von dem französischen Chemiker Rene-Maurice Gattefosse für die moderne Medizin wiederentdeckt: er prägte auch den Begriff Aromatherapie.

Im ersten Weltkrieg behandelte er Verwundete mit ätherischen Ölen. Sie verhinderten Wundbrand, heilten Wunden, sorgten für rasche Vernarbung, senkten Fieber und linderten Schmerzen; weil sie aber auf die Seele wirken, stärkten sie den Lebenswillen der Kranken und trugen auf diese Weise zur Heilung bei.

Zwar verdrängte die Entdeckung der chemisch gewonnenen Medikamente zeitweise dieses neugewonnene Wissen; aber dank Gattefosse`s Buch über Aromatherapie war es dem französischen Arzt Dr. Jean Valnet möglich, auch im zweiten Weltkrieg die ätherischen Öle erfolgreich einzusetzen.

Aromatherapie einschließlich deren inneren Anwendung dürfen nur Ärzte und Heilpraktiker ausüben –bzw. Pflegende unter ärztlicher Anleitung.

Die Heilkraft der ätherischen Öle besteht vor allem darin, ein inneres Ungleichgewicht, das sich in einer körperlichen Krankheit äußert, wieder ins Lot zu bringen. Sie wirken also nicht rein symptomatisch, d.h. sie bekämpfen nicht nur das Symptom, durch das sich die Krankheit zeigt, sondern sie wirken auch ausgleichend auf den ganzen Menschen.“

(aus „Praxis Aromatherapie“, von Ruth von Braunschweig und Monika Werner)

 

Aromatherapie kann sogar bei schwerwiegenden systemischen Erkrankungen wie Krebs zur Heilung führen. Ein Symposium von naturheilkundlichen Ärzten hat hierzu eindrucksvolle Erfolge dokumentiert.  Ätherische Öle sind sozusagen die Seele der Heilpflanzen, sie zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrum aus. Sie wirken u.a. auch desinfizierend,- antibakteriell,- antiviral, antimykotisch (gegen Pilze). Allergiker erfahren durch ätherische Öle große Erleichterung, sie wirken bei Erkrankungen der Atmungsorgane ebenso wie auf die des Verdauungssystems. Ihre herausragende Wirkung auf Erkrankungen der Psyche ist dadurch zu erklären, dass sie auf das limbische System im Gehirn wirken. Über den Geruchssinn sind sie direkt mit diesem ältesten Teil unseres Gehirns verbunden. Das limbische System ist der Teil, in dem Gefühle entstehen, emotionales Verhalten, Sexualität und Gedächtnis gesteuert werden.

„Nerven, Immun- und Hormonsystem arbeiten nicht isoliert, sie kommunizieren miteinander- denn der Mensch ist ein Netzwerk aus Körper, Geist und Seele. Ätherische Öle können diese Kommunikation beeinflussen.“ (Miketta 1992)

„Der Bauch mit unserem Verdauungssystem ist eng mit unserer Psyche, dem limbischen System verbunden. Das Bauchhirn sendet weit mehr Signale, Informationen und Entscheidungen zum Kopfhirn als umgekehrt. Psychische Prozesse und das Verdauungssystem sind also weitaus inniger miteinander gekoppelt, als man bisher gedacht hat.“ („Aromatherapie“, Werner/v.Braunschweig)